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Olivenblättertee


Der Olivenbaum wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. vom Menschen genutzt. Seine Oliven hauptsächlich als Lebensmittel, die Olivenblätter (als Tee) als Heilmittel.

Schon allein die Tatsache, dass Olivenbäume weit über 1000 Jahre alt werden können und das in Regionen mit nur wenig Regen und langen Trockenzeiten, zeigt die Kraft, die in den knorrigen Bäumen steckt. Erlaubt es der Boden, so können die Wurzeln des Olivenbaums bis zu 6 Meter in die Tiefe wandern, so dass auch noch die letzten Wasserreste aufgenommen und zu den Blättern und Früchten transportiert werden können.

Die Lebenskraft und Lebensenergie eines solch imposanten Baumes überträgt sich auch auf seine Früchte und Blätter und letztendlich – so die Annahme der Volksheilkunde – auch auf jenen, der die Früchte und Blätter verzehrt.

Die Früchte können als Oliven oder Olivenöl genossen werden. Die Olivenblätter hingegen trinkt man in Form eines Olivenblatt-Tees.

In der Volksheilkunde werden seit Jahrtausenden viele unterschiedliche Erkrankungen mit Olivenblättern behandelt. Sowohl bei den alten Griechen und Römern als auch bei den übrigen Mittelmeervölkern hatten die Olivenblätter einen festen Platz im Sortiment der Heilkundigen.

Auch Hildegard von Bingen brachte diesen Blättern eine besondere Wertschätzung entgegen. Sie behandelte offenbar unter anderem sehr erfolgreich Beschwerden des Verdauungssystems mit einem Tee aus Olivenblättern. Dieser schmeckt etwas herb und leicht bitter. 

Wenn Sie den Olivenblätter-Tee einmal probieren möchten, können Sie ihn folgendermassen zubereiten:

1 EL Olivenblätter (getrocknet, am besten zerkleinert) mit 250 ml kochendem Wasser übergiessen und abgedeckt stehen lassen. Nach etwa 20 Minuten abseihen und über den Tag verteilt drei Portionen davon trinken.

Je länger der Tee zieht, umso stärker ist seine Wirkung; gleichzeitig wird er jedoch auch im Geschmack etwas bitterer, weshalb wir Ihnen raten, ihn mit etwas Zitronensaft, Wasser oder Fruchtsaft zu mischen. Am Abend getrunken zeigt er erfahrungsgemäss eine entspannende Wirkung und kann bei Schlafstörungen hilfreich sein.

Eine neue Pandemie erfüllt die Welt mit Angst und Spannung. Das SARS-COVID-2-VIRUS , auch Corona genannt, verbreitet sich rasant und schneller als das antivirale Medikamente dagegen entwickelt werden können. Der beste Rat ist daher, das körpereigene Abwehrsystem zu stärken und dafür die Kraft natürlicher Heilpflanzen zu nutzen.

Um Virusinfektionen zu begegnen ist das erste auf das man achten sollte, das eigene Immunsystem zu kräftigen. Dabei vertrauen immer mehr Menschen auf die stärkende Wirkung von Pflanzenarzneimitteln. Die Vielfalt an synergistisch wirkenden Substanzen in Heilpflanzen können unsere Abwehrkräfte unterstützen und ihre wertvollen Inhaltsstoffe können dazu beitragen, den Krankheitsverlauf zu erleichtern und zu lindern.

Weitere interessante Eigenschaften der Olivenblätter lesen Sie hier:


Alles über die Olive

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Malotira – griechischer Bergtee


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Griechischer Bergtee kann nicht nur geschmacklich überzeugen: Er hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Nicht umsonst wird Bergtee schon seit der Antike als Heilkraut angebaut und getrunken.

Schon in Erzählungen aus der Antike wird griechischer Bergtee erwähnt. Traditionell haben griechische Hirten den Tee gepflückt, getrocknet und zur Entspannung am Feierabend getrunken. Deshalb trägt er bis heute den Beinamen Hirtentee. Aber auch in anderen Balkanländern ist Bergtee überaus beliebt.

Es gibt 150 verschiedene Arten der Pflanzengattung Sideritis, aus der Bergtee gewonnen wird. Bei der bekanntesten Art, die auch mehrfach in Studien untersucht wurde, handelt es sich um Sideritis Scardica. Die verschiedenen Arten wachsen hauptsächlich im Mittelmeerraum ab einer Höhe von etwa 1000 Metern und werden etwa 50 Zentimeter hoch.

Bis heute wird der Tee hauptsächlich traditionell von Hand verlesen. Da die Nachfrage stetig steigt und Sideritis mittlerweile zu den gefährdeten Arten zählt, wird die Pflanze mittlerweile auch professionell angebaut. 

Die Inhaltsstoffe von griechischem Bergtee gehören, wie die von Ginseng, zu den Adaptogenen. Das sind Pflanzenstoffe, die deinen Körper auf verschiedenen Ebenen unterstützen und Stress reduzieren kann – ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen.

Die Inhaltsstoffe des Bergtees können unter anderem folgende Beschwerden lindern:

  • Magen-Darm-Problemen, wie Gastritis: Der Tee beruhigt den Verdauungstrakt und wirkt entzündungshemmend. Außerdem unterstützt er die natürlichen Stoffwechselprozesse.
  • Erkältungen: Neben der antibakteriellen Eigenschaft, wirkt griechischer Tee auch schleimlösend und kann dich so bei Husten und Schnupfen unterstützen.
  • Wunden: Du kannst den Tee auch zur äußeren Anwendung bei Wunden verwenden. Reinige deine Wunde einfach mit einem sauberen Tuch und etwas griechischem Bergtee. Er wirkt antibakteriell und unterstützt zudem die Wundheilung.
  • Osteoporose: Griechischer Bergtee fördert die Bildung von Osteoblasten. Deshalb kannst du damit Osteoporose vorbeugen und lindern.
  • Depressionen: Der Tee wirkt stimmungsaufhellend, indem er dafür sorgt, dass der Botenstoff Serotonin länger im Gehirn bleibt.
  • Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen: Studien an Mäusen zufolge wirkt  sich griechischer Bergtee bei täglicher Anwendung positiv auf die Gedächtnisleistung aus und verringert die Ablagerungen von Schlacken im Gehirn.
  • ADHS: Der Tee sorgt dafür, dass der Botenstoff Dopamin, der unter anderem für die Aufmerksamkeit verantwortlich ist, länger im Blut bleibt und kann Betroffene so auf natürliche Weise unterstützen.
  • Rheuma: Durch die entzündungshemmende Wirkung kann Bergtee die Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen lindern. Auch Wickel um die betroffenen Gelenke haben sich als hilfreich erwiesen.
  • Bluthochdruck: Die Inhaltsstoffe der Sideritis weiten die Blutgefäße und können so helfen den Blutdruck zu senken.

Fazit: Griechischer Bergtee  kann bei einigen gesundheitlichen Problemen helfen und verbessert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Bei griechischem Bergtee handelt es sich um einen milden Kräutertee, der eine zitronige Note aufweist und leicht süßlich im Geschmack ist. Der Geruch erinnert an Salbei. Griechischer Bergtee ist auch hervorragend für Teemischungen geeignet. Traditionell wird er in Griechenland mit Zimt und Zitrone verfeinert. Du kannst Bergtee aber auch mit Ingwer oder Süßholzwurzel mischen.

Wir mischen den Malotira mit den guten Olivenblätter für eine gesunde Kräuterteemischung, die sehr harmonisch im Geschmack ist. 

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Diktamos


Der Bergtee Diktamo (auch bekannt als Dictamus, kretischer Diptam, Diktamos, Dittam oder Diktamnos) ist wohl der bekannteste Kräutertee unter den kretischen Aromapflanzen. Er wird aus der nur in Kreta vorkommenden Oregano-Pflanze Diptam gewonnen, dem “Königskraut unter den kretischen Kräutern”. Es handelt sich hierbei um eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler, der botanische Name lautet Origanum dictamnus.

Der kretische Diktam gilt allgemein als ein Kraut mit wohltuenden, ggf. auch heilenden Wirkungen. Man sagt dieser Pflanzenart, ähnlich wie bei dem Malotira, nach, dass Tee-Aufgüsse mit diesem endemsichen Kraut aus Kreta, Verdauungsprobleme lindern und die Wundheilung fördern sollen.

Die griechischen Ärzte der Antike glaubten sogar, dass der Diktam alle Krankheiten heilen könne. Dies ist u. a. auch darauf zurückzuführen, dass die Pflanze offenbar aufgrund ihrer ätherischen Öle wie u. a. Carvacrol, Thymol und Pulegon antiseptische und spasmolytische Eigenschaften und damit eine starke antibakterielle Wirkung besitzt.

Der kretischer Diptam hat einen kräftigen, aromatischen Geruch und Geschmack, der unserem Majoran ein wenig ähnlich ist. Man kann den Geschmack auch als kampferartig und gewürzhaft beschreiben. Der Kräutertee lässt sich sehr gut z. B. mit Honig und/oder Zimt verfeinern. Der Tee wirkt beruhigend und ist bekömmlich und schmeckt auch hervorragend zu kleinen Köstlichkeiten wie z. B. den griechische Vorspeisen (Mezedes).

Wir mischen den Diktamos mit den guten Olivenblätter für eine gesunde Kräuterteemischung, die sehr harmonisch im Geschmack ist.

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Zistrose


Die Zistrose wächst in mediterranen Regionen und ist schon allein wegen ihrer einzigartigen Blüten eine echte Wunderblume. Doch auch die Heilwirkungen der Zistrose sind beeindruckend. Wer die Pflanze in der Hausapotheke hat, ist im Notfall schon gut versorgt. Denn die Spezialgebiete der Zistrose sind Durchfall, Hautprobleme, Aphthen, Candida und grippale Infekte. Die Pflanze kann daher bei sehr vielen unterschiedlichen Beschwerden vorbeugend oder zur Therapie verwendet werden. Die Anwendung ist einfach: Man trinkt den Tee oder macht daraus Auflagen für die Haut.

Die Zistrose (Cistus) ist eine sehr alte und sehr starke Heilpflanze. Erste Hinweise auf die Verwendung der Zistrose für medizinische Zwecke stammen aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Seinerzeit war es üblich, die besonders wirksamen Heilpflanzen auch für religiöse Rituale einzusetzen, so dass die Zistrose eine häufige Grabbeigabe war. 

Die Zistrose ist ein kleiner Busch, der im Mittelmeerraum heimisch ist. In heissen Sommern klappt die Zistrose einfach ihre Blätter ein und wartet auf den nächsten Regen. In dieser unscheinbaren Form kann sie monatelang verharren.

Nach dem ersten Herbstregen öffnet sie ihre Blätter und bildet über den Winter dicke Blütenknospen. Im Frühjahr zeigen sich dann die hauchzarten Blütenblätter, die von Cistus albidus im einzigartigen rosafarbenen Knitterlook.

Zur Herstellung von Tees und Ölen werden die Blätter der Zistrose verwendet. Sie sind leicht klebrig, was auf ihren hohen Harzgehalt hinweist. Labdanum wird das Harz der Zistrose genannt. In der Antike nahm man es zur Beschleunigung der Wundheilung und bei Hautkrankheiten.

Mit den Rosengewächsen hat die Zistrose trotz ihres Namens nichts zu tun. Stattdessen bildet sie eine eigene Familie, die Zistrosengewächse. Diese wiederum besteht aus etwa 20 Zistrosenarten.

Der graubehaarten Zistrose (Cistus incanus) wird dabei eine besonders starke Heilkraft nachgesagt. Sie soll mehr heilende und antioxidativ wirksame Substanzen beinhalten als andere Zistrosenarten.

Nichtsdestotrotz werden in der Volksheilkunde seit Jahrtausenden sehr viele Zistrosenarten für Heilzwecke eingesetzt. Erfahrungsberichte bestätigen ebenfalls, dass nicht nur eine einzige Zistrose Heilwirkungen bieten kann, sondern viele andere auch – ob sie nun Cistus incanus, Cistus albidus, Cistus monspeliensis, Cistus laurifolia, Cistus creticus oder wie auch immer heissen.

Schon im Jahr 2000 zeigte die italienische Universität von Catania, dass die antioxidative Kraft – also die Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren – bei Cistus monspeliensis stärker ausgeprägt war als bei Cistus incanus.

Der wässrige Extrakt beider Zistrosenarten konnte eindeutig die DNA (das Erbgut) vor Beschädigung schützen – wobei die antioxidative Kapazität mit der verabreichten Dosis zunahm. Auch die Fettperoxidation (Schädigung von Fetten durch freie Radikale) konnte ganz signifikant mit dem Zistrosenextrakt gehemmt werden.

Aufgrund der starken antioxidativen Wirkung gingen die Forscher davon aus, dass Zistrosenextrakte auch eine exzellente Möglichkeit darstellen könnten, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen und überdies sämtliche Krankheiten zu behandeln, bei denen oxidativer Stress eine Schlüsselrolle spielt.

Das antioxidative Potential der Zistrose ist auf ihren hohen Polyphenolgehalt zurückzuführen und soll dreimal so gross sein wie das von Grüntee und viermal so gross wie das von Vitamin C.

Traditionell wird die stark entzündungshemmende und antioxidativ wirksame Zistrose bei Magenproblemen, Durchfall und als Heilmittel für die verschiedensten Hautkrankheiten eingesetzt (innerlich und äusserlich).

Die Inhaltsstoffe der Zistrose wirken adstringierend (zusammenziehend), was dazu führt, dass Durchfälle schnell verschwinden, Hautwunden rascher heilen und Juckreiz gelindert wird. Die letzten beiden Eigenschaften lassen die Zistrose zu einem wichtigen Bestandteil der ganzheitlichen Therapie bei Neurodermitis werden.

Die Haut wird dank der Zistrose ausserdem gestrafft, wirkt glatter und Fältchen werden gemindert. Zistrosentee ist somit auch ein hervorragendes Anti-Aging-Gesichtswasser.

Bei Akne stellte man in einer Fachklinik für Hauterkrankungen schon im Jahr 1993 in einer Studie fest, dass nach einem Monat aknebedingte Entzündungen merklich zurückgegangen waren, wenn zweimal täglich ein Zistrosenextrakt auf die zuvor gründlich gereinigte Haut aufgetragen worden war.

Was die äusserliche Haut schützt, scheint auch für die Schleimhäute im Innern des Körpers gut zu sein. Schon in einer italienischen Studie der University of Catania aus dem Jahr 1995 stellte man fest, dass ein kurz aufgekochter wässriger Extrakt aus Cistus incanus – also einfacher Zistrosenblätter-Tee – die Magenschleimhaut vor Schäden der unterschiedlichsten Art schützen kann. Je mehr die Probanden davon tranken, umso besser waren sie geschützt.

Genauso gut heilend wirkt die Zistrose auf die Mundschleimhaut, etwa bei Aphthen, jenen schmerzenden Blässchen im Mund, die das Essen oft zu einer Qual werden lassen. Man führt einfach mehrmals täglich Mundspülungen mit einem Zistrosentee durch.

Dabei werden gleichzeitig die Zähne vor schädlichen bakteriellen Zahnbelägen geschützt, wie Forscher der Universität Freiburg belegen konnten. Sie stellten fest, dass Mundspülungen mit Zistrosenaufguss (zusätzlich zum Zähneputzen) die Zähne besser vor Zahnbelag und vor Karies und Parodontitis schützen als das Zähneputzen allein.

Im Jahr 2009 wurden die ersten klinischen Studien mit der Zistrose durchgeführt. An der Charité in Berlin initiierten Forscher eine randomisierte und placebokontrollierte Studie mit 160 Patienten mit einer Erkältung (Infektionen der oberen Atemwege). Sie erhielten einen Zistrosenextrakt (CYSTUS052), der einen hohen Prozentsatz an Polyphenolen enthält und sich in der Vergangenheit bereits als stark antiviraler Wirkstoff gegen Grippe bewährt hat.

Die meisten Erkältungssymptome und auch der Entzündungsmarker CRP nahmen in der Zistrosen-Gruppe signifikant ab, während es in der Placebogruppe zu einer kaum auffälligen Verbesserung kam.

Die Polyphenole der Zistrose sind es offenbar, die sich wie ein Film um das Virus lagern und somit dessen Anheftung an die Wirtszelle verhindern.

Die Zistrose wirkt also sowohl bei Pilzinfektionen als auch bei viralen und bakteriellen Erkrankungen.

Neben Tanninen (Gerbstoffen) und ätherischen Ölen (Cineol, Limonen und Eugenol) finden sich in der Zistrose die mehrfach genannten Polyphenole, darunter 12 wichtige Flavonoide. Diese hochkarätige Kombination erklärt dann auch das breite Wirkspektrum der Pflanze.

Nachfolgend stellen wir einige Wirkstoffe und ihre Eigenschaften näher vor:

  • Apigenin ist auch im Sellerie und vielen anderen Gemüsen enthalten. Es hat eine krebsfeindliche Wirkweise. Auch bei Diabetes kann der Stoff offenbar hilfreich sein, nämlich den Glucosestoffwechsel positiv beeinflussen und Fetteinlagerungen verhindern.
  • Quercitrin ist ein Abkömmling des Quercetins,  Bestandteil vieler Gemüse und Früchte. Es kann die Nebenwirkungen von Chemotherapien reduzieren.
  • Naringenin ist ein Wirkstoff, der besonders aus der Grapefruit bekannt ist und deren hilfreiche Wirkung auf das metabolische Syndrom erklärt. Das metabolische Syndrom besteht aus Übergewicht, Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel und Blutzuckerproblemen.
  • Ellagsäure kommt ebenfalls nicht nur in der Zistrose vor, sondern z. B. auch im Granatapfel, wo sie für dessen krebsfeindliche Wirkung mitverantwortlich sein soll.
  • Bereits oben haben wir wichtige Anwendungsmöglichkeiten erklärt, wie z. B. Sitzbäder, Kompressen (Auflagen auf die Haut), Mundspülungen, Tee, ätherisches Zistrosenöl etc.

Der Zistrosentee schmeckt aromatisch, aber herb. Aufputschendes Koffein enthält er nicht.

Giessen Sie zur Zubereitung des Tees einen Liter kochendes Wasser auf 2 EL getrocknete Zistrosenblätter und lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen. Ein zweiter Aufguss ist allein für den Genuss denkbar, aber nicht sinnvoll, wenn Sie sich eine therapeutische Wirkung erhoffen.

Selbstverständlich können Sie noch andere Kräuter dazu mischen, die den Geschmack etwas verbessern, wie z. B. Zitronenmelisse, Pfefferminze, Verbene und einige Steviablättchen.

Für Hautauflagen und Mundspülungen können Sie einen Zistrosensud herstellen (einen etwas stärkeren Tee). Dazu übergiessen Sie 10 g Zistrosenblätter mit 0,5 – 1 Liter Wasser und lassen den Sud nach dem Aufkochen 5 bis 10 Minuten sanft köcheln.

Giessen Sie den Sud durch ein feines Sieb in Flaschen ab und bewahren Sie diese im Kühlschrank auf.

Wir mischen die Zistrose mit den guten Olivenblätter für eine gesunde Kräuterteemischung, die sehr harmonisch im Geschmack ist. 

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Zitronenverbene


Zitronenverbene wird wegen ihres frischen zitronigen Dufts häufig auch einfach Zitronenstrauch genannt. Sie gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse und ist damit direkt mit dem heimischen Eisenkraut verwandt.

Ursprünglich stammt Zitronenverbene aus Südamerika, vor allem in Chile und Uruguay wächst die Pflanze wild. Im 17. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer Zitronenverbene nach Europa.

Der Gattungsname Aloysia citrodora erinnert heute noch daran. Der Name geht auf Maria Luisa, die Gattin des damaligen spanischen Königs Carlos IV zurück. Sie hat so großen Gefallen an Zitronenverbene gefunden, dass sie im spanischen Hierba Luisa genannt wird.

Die Blätter der Zitronenverbene sind oval und länglich. Bei genauerer Betrachtung kannst du kleine Punkte darauf erkennen, sogenannte Öldrüsen. Sie sind für den intensiven Duft verantwortlich, der verströmt, wenn du die Blätter zwischen deinen Fingern reibst. Neben ätherischen Öle enthält Zitronenverbene unter anderem Flavonoide und Antioxidantien.

In Südamerika wird Zitronenverbene traditionell  als Heilpflanze eingesetzt, vor allem bei Verdauungsbeschwerden, Nervenproblemen oder psychischen Schwierigkeiten. Die Wirkungen von Zitronenverbene sind klinisch umfassend belegt:

Die Aldehyde der ätherischen Öle wirken nachweislich beruhigend und gleichzeitig  stimmungsaufhellend. Eine aktuelle Studie vom Februar 2019 lindert  Schlafstörungen signifikant. Die Zitronenverbene verbessert zudem die Regeneration von Muskeln nach starker Beanspruchung, wie eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigt. Das ist vor allem auf die enthaltenen Antioxidantien zurückzuführen. Sie unterstützen den Körper bei der Zellerneuerung. In der Therapie von Multipler Sklerose hat sich Zitronenverbene als wertvolle Komponente erwiesen. Dafür sind neben der antioxidativen Wirkung vor allem die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze verantwortlich. Zudem regt Zitronenverbene wissenschaftlich belegt den Milchfluss an und kann so stillenden Frauen helfen.

Es sind keine Nebenwirkungen von Zitronenverbene bekannt, allerdings reagieren manche Menschen allergisch auf die enthaltenen ätherischen Öle.

Am besten bereitest du Zitronenverbene als Tee zu, um von der vielseitigen Heilwirkung zu profitieren. Aufgrund der antibakteriellen und antioxidativen Wirkung kannst du Zitronenverbenetee bei einer Vielzahl an Beschwerden anwenden:

Erkältungen, Verdauungsprobleme, Blähungen, Bauchkrämpfe Durchfall, Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, depressive Verstimmungen, Schlafprobleme, Probleme bei der Milchbildung.

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Für eine Tasse (250 Milliliter) benötigst du zwei Teelöffel getrocknete Zitronenverbene oder drei bis fünf frische Blätter. Übergieße die  Kräuter mit kochendem Wasser und lasse den Tee etwa 10 Minuten ziehen. Du kannst täglich problemlos bis zu drei Tassen Zitronenverbenetee zu dir nehmen.

Wir mischen die Zistrose mit den guten Olivenblätter für eine gesunde Kräuterteemischung, die sehr harmonisch im Geschmack ist. 

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Oreganotee


Oregano ist vor allem als Küchengewürz bekannt – doch aus dem Kraut kann auch wohltuender Oregano-Tee zubereitet werden. 

Oregano-Tee wird als Hausmittel gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt. So soll das Küchengewürz bei Erkrankungen der Atemwege helfen: Es wird bevorzugt gegen Husten eingesetzt, da es schleim- und krampflösende Eigenschaften haben soll. Auch bei Bronchialkatarrh und Asthma soll Oregano-Tee die Beschwerden lindern. 

Ein weiteres Anwendungsgebiet des Hausmittels sind Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. So wird Oregano-Tee traditionell gegen Appetitlosigkeit eingesetzt. Er soll die Verdauung und die Gallenproduktion anregen und gilt als wirksames Mittel gegen Blähungen und Verstopfungen.

Darüber hinaus soll das Kraut seine Wirkung gegen Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen, Nieren- und Harnwegserkrankungen, Rheuma und Skrofulose entfalten. Auch wenn die Wirkung von Oregano-Tee wissenschaftlich nicht belegt ist, wird er seit alters her als Hausmittel eingesetzt.

Wenn Sie Oregano-Tee zubereiten möchten, geben Sie einen Esslöffel von dem Küchengewürz in eine Tasse. Lassen Sie Wasser aufkochen und übergießen Sie das Kraut mit einem viertel Liter.

Nachdem der Oregano-Tee zehn Minuten lang gezogen hat, können Sie ihn abseihen. Da der Geschmack des Krauts mitunter als herb empfunden wird, empfiehlt es sich, den Tee mit Honig oder Zucker zu süßen.

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Mönchspfeffer

Mönchspfeffertee
Mönchspfeffer

Mönchspfeffer, ein Eisenkrautgewächs, kommt seit Langem als pflanzliches Heilmittel zum Einsatz. Insbesondere soll es hormonelle Ungleichgewichte behandeln können.

Hormone regulieren eine Vielzahl von wichtigen Funktionen im Körper. Schilddrüsenhormone beispielsweise beeinflussen Kreislauf, Wachstum und Stoffwechsel, Nebennierenhormone wirken auf unser Stressempfinden und Sexualhormone steuern Libido, Zyklus und Fruchtbarkeit.

Dementsprechend viel kann aus dem Lot geraten, wenn sich der Hormonhaushalt verschiebt –  bestimmte Hormone im Körper also zu viel oder zu wenig vorhanden sind. Sowohl Männer als auch Frauen können unter Hormonunregelmäßigkeiten leiden, doch Frauen sind weitaus häufiger davon betroffen.

Bei Frauen äußert sich ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt oftmals im prämenstruellen Syndrom, Menstruationsbeschwerden, Zyklusunregelmäßigkeiten, Unfruchtbarkeit oder psychischen Befindlichkeitsstörungen. Mönchspfeffer kann bei diesen Beschwerden Abhilfe schaffen, indem er die Hormone wieder ins Gleichgewicht bringt.

In den Samenkapseln des Mönchspfeffers konzentrieren sich bestimmte Stoffe, die auf die Hirnanhangsdrüse – auch Hypophyse gennant – wirken. Die Hypophyse spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Hormonsystems. Sie steuert nämlich die Freisetzung von Hormonen, die auch für Vorgänge rund um die Fortpflanzung verantwortlich sind.

Mönchspfeffer hat eine dopaminerge Wirkung. Das heißt, das Kraut stimuliert die Andockstelle des Nervenbotenstoffs Dopamin in der Hypophyse. Dadurch wird die Ausschüttung des Hormons Prolaktin gehemmt.

Prolaktin ist bei schwangeren Frauen für das Wachstum der Brustdrüsen und bei stillenden Müttern für die Milchsekretion zuständig. Für nicht-schwangere und nicht-stillende Frauen kann eine zu große Menge an Prolaktin aber zu Problemen führen. Beispielsweise kann der Eisprung ausbleiben, wodurch eine schwangerschaftsverhütende Wirkung eintritt. Auch Spannungsgefühle in der Brust oder Niedergeschlagenheit können Symptome eines Prolaktin-Überschusses sein.

Wird nun Mönchspfeffer eingenommen, kann der Prolaktin-Wert im Körper sinken, stattdessen wird die Bildung des follikelstimulierendes Hormons (FSH) und von Östrogen begünstigt. Diese beiden Hormone regulieren den Zyklus.

Die Wirkung von Mönchspfeffer ist für bestimmte hormonbedingte Beschwerden wissenschaftlich nachgewiesen. Mehrere klinische Studien zeigen, dass Mönchspfeffer Symptome des prämenstruellen Syndroms lindern kann, darunter Spannungen in der Brust, innere Anspannung, Kopfschmerzen und Niedergeschlagenheit. Auch andere gynäkologische Beschwerden sollen mit Mönchspfeffer behandelt werden können, doch hierfür muss die wissenschaftliche Wirksamkeit noch weiter bestätigt werden.

Aufgrund seiner ausgleichenden Wirkung kommt Mönchspfeffer oft bei folgenden Beschwerden zum Einsatz, die auf ein Ungleichgewicht des Hormonhaushalts zurückzuführen sind:

  • Prämenstruelles Syndrom: Viele Frauen erfahren körperliche wie auch emotionale Beschwerden vor Beginn ihrer Menstruation. Darunter fallen Wassereinlagerungen, Hautveränderungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Kopf- und Rückenschmerzen, Unterleibskrämpfe, Spannungsgefühle in der Brust oder eine sehr empfindliche Brust, Reizbarkeit und eine Veränderung des Appetits. Viele dieser Symptome entstehen aufgrund eines zu hohen Prolaktin-Levels. Daher kann Mönchspfeffer zu einer Linderung von PMS beitragen, denn er lässt Prolaktin sinken.
  • Unregelmäßiger Zyklus:Mönchspfeffer verspricht auch Abhilfe bei einem zu langem oder zu kurzem Zyklus. Wenn der Zyklus so unregelmäßig ist, kann dies die Umsetzung des Kinderwunschs erschweren. Eine Auswertung von Studien zeigt das Mönchspfeffer zu den pflanzlichen Mitteln gehört, die in den Hormonhaushalt eingreifen und dadurch den Zyklus regulieren können.
  • Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS): In der gleichen Studie wurde dargelegt, dass Mönchspfeffer auch bei PCOS helfen kann. Das Polyzystische Ovar-Syndrom ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einem massiv gestörtem Hormonhaushalt einhergeht. Dieser resultiert in einem erhöhten Androgenspiegel, Zyklusstörungen oder Unfruchtbarkeit. Die Fähigkeit von Mönchspfeffer, einen zu hohen Prolaktin-Spiegel zu senken, hat sich auch als lindernd auf PCOS-Symptome erwiesen.
  • Wechseljahrsbeschwerden: Während der Wechseljahre verschiebt sich der Hormonhaushalt der Frau stark und kann zu vielen Beschwerden führen. Erst fällt der Progesteronspiegel, wodurch eine Östrogendominanz entsteht, und später sinkt dann auch der Östrogenspiegel. Folge dieser Verschiebungen sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Depressionen und Schlafstörungen. Eine israelische Studie belegt, dass Mönchspfeffer in Kombination mit weiteren pflanzlichen Extrakten einige dieser Symptome lindern kann. Denn Mönchspfeffer regt die Bildung von Progesteron an. Dadurch wird die für die Wechseljahre typische Östrogendominanz ausgeglichen.

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Erdbeerbaumblättertee


Den Namen Arbutus trug der Erdbeerbaum schon bei den Römern. Plinius erwähnte im Zusammenhang mit Arbutus den Beinamen unedo, eine Ableitung von unus (einer) und edo (ich esse).

Der Erdbeerbaum ist überall im Mittelmeerraum verbreitet. Im atlantischen Bereich Europas reicht das Vorkommen des Erdbeerbaums nördlich bis Irland. Bei geeignetem Untergrund und ungestörtem Wachstum wird ein Erdbeerbaum sechs bis zehn Meter hoch. Wegen seines langsamen Wachstums und der Beeinträchtigung durch Raubbau und Feuer findet man den Erdbeerbaum jedoch meist nur als zwei bis drei Meter hohen Strauch. Trotz seiner oft verstümmelten Gestalt wirkt der immergrüne Erdbeerbaum vor allem wegen der kugeligen, kräftig gefärbten Früchte sehr attraktiv. Die Früchte findet ganzjährig in den verschiedenen Reifestadien. Junge Früchte sind grün, die reifen rot, halbreife gelb oder orange gefärbt. Die Blüten des Erdbeerbaums sind weißwollig.

In der Naturheilkunde ist der Erdbeerbaum vor allem wegen seines hohen Gerbstoffgehaltes begehrt. Aus seinen Früchten, denen eine harntreibende Wirkung zugesprochen wird, werden angenehm schmeckende Getränke, Konfitüren und Marmeladen hergestellt. Die Blüten sind eine gute Bienenweide und liefern einen wohlschmeckenden Honig. Das sehr feine Holz des Erdbeerbaums lässt sich gut bearbeiten und polieren; es eignet sich hervorragend für Drechsler- und Einlegearbeiten.

Der Erdbeerbaum ist ein bis zu 6m hoch wachsender Strauch. Der Stamm krumme Stamm wächst aufrecht. Junge Zweige sind rot gefärbt. Die einfachen Blätter sind gezähnt und lederig. Der Erdbeerbaum ist eine immergrüne Pflanze. Vom Oktober bis Januar bilden sich die weißen oder grünlichen Blüten. Die krugförmigen, fünfzähnigen Blüten hängen in zusammengesetzten Trauben.

Die kugeligen, höckerigen Früchte sind fleischig bis mehlig. Reife Früchte sind rot und enthalten 20 bis 25 Samenkörner. Die Wurzeln des an trockenen Standorten wachsenden Erdbeerbaums sind tiefgreifend. Der Geschmack der Früchte ist mehlig, säuerlich.

Der Erdbeerbaum wirkt adstringierend, antiseptisch (blutreinigend), blutreinigend, entzündungshemmend und harntreibend.

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Kaktusfeigenblütentee


Wirksam – wissenschaftlich nachgewiesen – ist er gegen Blasenbeschwerden wie Tröpfcheninkontinenz, nächtlichen Harndrang, unvollständige Entleerung. Prostatavergrösserung lässt sich damit vorbeugen. Bei Männern soll er auch genital durchblutungsfördernd wirken.

Zubereitungsempfehlung:
5 – 10 Blüten (nach Geschmack auch mehr) in einem Liter Wasser, 2 – 5 Minuten köcheln, etwas ziehen lassen, abseihen. Süßen nach Wunsch.

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Handgepflückt

 

Alle unsere Teeprodukte sind von Hand gesammelt und handverlesen. 

√ 100 % rein biologisch

 ohne künstliche Konservierungsstoffe